Vom 9. bis 16. August 2026 begebe ich mich auf meine zweite Mountainbiketour in diesem Jahr. Organisiert wird das Ganze natürlich wieder von ALPS Biketours, die sich bestens um alles kümmern, sodass ich mich voll und ganz auf's Biken konzentrieren kann.
Mit dabei: Judith & Dieter, Christian und meinereiner.
Hochalpine Erlebnisse auf Level 2-3/3. St. Anton, Ischgl, Nauders, Sta. Maria, Livigno, Sils und Colico. Legendäre Orte mit viel Geschichte liegen entlang des Weges. 5 Tage über 2.000 Meter machen die Tour zu einem hochalpinen Highlight.
Am frühen Morgen starte ich mit meinem Bike auf dem Fahrradträger, um Christian und sein Bike in Hanau einzusammeln. Gemeinsam cruisen wir voller Vorfreude in Richtung Österreich. Gegen 16 Uhr kommen wir schließlich im Hotel "Der Waldhof" in St. Anton an und treffen neben Judith & Dieter auch auf die anderen Mitradler: Andreas, Andreas, Dirk, Hans, Heiko, Klaus, Michèle & Michael, Sebastian und Wolfgang sowie unseren sehr sympathischen Guide Matthias von der ALPS Biketours GmbH.
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Ladestopp auf dem Weg in den Süden

Unsere Bleibe für die kommende Nacht! Das Hotel "Der Waldhof" in St. Anton.
So könnte jeder Morgen beginnen. Ein herrlicher Schotterweg mit moderater Steigung führt uns zunächst ins Verwalltal hinein. Doch der Genuss hat eine Dreiviertel Stunde vor der Mittagspause ein jähes Ende. Eine steile, teils stufige Passage muss von allen bewältigt werden. Am Hochplateau entschädigt uns jedoch gleich ein netter Singletrail mit schönstem Panorama. Nach der Mittagspause geht es zunächst auf breiten Schotterwegen teils steil bergab. Der Höhentrail zum Zeinissee ist gut fahrbar und erst zum Schluss sehr steil. Die letzten Kilometer nach Ischgl sind Genuss pur. Wir rollen teils auf Asphalt, teils auf herrlich weichen Waldwegen von oben direkt ins Hotel. Insgesamt ein perfekter Mountainbiketag mit allem, was sich Biker wünschen.
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Pünktlich um 9 Uhr erfolgt der Startschuss auf die 1. Etappe

Es ist wieder grandios unterwegs zu sein ...

Mittagspause auf der "Neuen Heilbronner Hütte"

Mein Pony wartet auf mich

Sammeln - Matthias, unser Guide, gibt Tipps für den kommenden Trail

So sehen Helden aus

Klasse Perspektive - meine DJI Osmo 360 liefert auch schöne Bilder

Der erste Platten muss geflickt werden - ging aber ratzfatz!

Wir können's entspannt laufen lassen - kurz vor Ischgl

Die erste Etappe erfolgreich gemeistert - das Schmutzbier ruft!
Mehr Alpen geht nicht. Die Schotterauffahrt von der Idalp zum Idjoch will bezwungen sein. Dünne Luft und steile Anstiege machen uns dieses Unterfangen nicht leicht. Der Lohn für die Mühen kommt jedoch sofort: Die Ausblicke lassen alle Anstrengungen vergessen. Wann steht man mit dem Bike schon mal auf 2.760 Metern Höhe? Auch bergab vom Idjoch werden viele extrem gefordert. Sowohl Bikepark- als auch Schotterstrecke gehen teils steil und technisch bergab. Doch je tiefer wir kommen, desto besser wird der Untergrund. Bald rauschen alle begeistert in Richtung Samnaun. Der Zitatenweg entpuppt sich dann als echtes MTB-Highlight auf einer Höhenlinie, ehe wir auf schneller Asphaltabfahrt hinunter zur Kajetansbrücke rollen. Wir folgen einem Schotterweg bis nach Altfinstermünz und müssen dann kurz steil hoch zurück zum Inntalradweg, ehe wir nach Martina erneut ins Gelände abbiegen. Die Auffahrt im Wald ist schweißtreibend, doch auf bestem Untergrund. Ein purer Genuss dagegen sind die Abfahrt und ein kurzer Trail bis direkt vor unser Hotel.
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Wir starten mit bester Stimmung auf die 2. Etappe

Obwohl's bergauf geht, können wir noch lächeln - noch!

Unser höchster Punkt des Tages - in rund 2.750 m Höhe bleibt die Puste nicht aus!

Dank meiner Drohne gelingt auch dieser Schnappschuss

Kritischer Blick auf die Beschreibung am Einstieg des nächsten Trails

Was für ein Bilderbuch-Panorama, oder?

Dieter und Christian strahlen um die Wette

Herrlich, dieses "Schmutzbier" im Hotel Central - es zischt so schön!
Nach einem herrlichen Frühstück starten wir über den Radweg Richtung Reschenpass. Kurz vor der Passhöhe biegen wir jedoch links ab und kurbeln hinauf zur Stieralm. Ein schöner Platz für eine Cappuccino-Pause. Weiter geht es über gebaute Bikestrecken zum Plamort. Diesen Platz muss man gesehen haben. Über die grüne Grenze gelangen wir nach Südtirol. Wilde Pferde begrüßen uns. Ein Foto am berühmten Felsen darf natürlich nicht fehlen. Danach führt eine Schotterabfahrt hinunter zum Reschensee. Auf herrlichen Nebenstraßen brausen wir ins Vinschgau hinab. Nach der Mittagspause geht es sanft, aber stetig meist auf versteckten Schotterwegen bergauf. Ein paar letzte fiese Rampen im Münstertal und wir erreichen unser Hotel in Sta. Maria.
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Weiter geht's, die 3. Etappe ruft! Tschüss Hotel Central!

Es geht stetig bergauf, so erläutert es Matthias. Und der muss es schließlich wissen ...

Okidoki, packen wir's an.

Endlich oben angekommen - die Stieralm wartet mit kühlen Erfrischungen auf.

Wenig später erreichen wir den legendären Aussichtsfels Plamort oberhalb des Reschensees

Mach mal keine Faxen - steh still - soll doch ein schönes Foto werden

Hier ein Schnappschuss auf der östlichen Seite des Reschensees bei Reschen am See

Und schon sind wir auf der westlichen Seite gegenüber von Graun, wo der Kirchturm im Wasser steht.

Am Ende des Sees queren wir die Staumauer, ab hier geht's dann erstmal nur noch bergab hinunter ins Vinschgau.

Nach dem Mittagessen im Gasthof "Grüner Baum" in Glurns gönnen wir uns noch ein leckeres Eis von der Eisdiele nebenan.

Das heutige Tagesziel liegt in der Schweiz im kleinen Örtchen Santa Maria - der Schweizerhof

Welch ein ruhiger Ausblick am Abend von unserem Balkon - hier sagen sich wohl Fuchs und Hase gute Nacht.
Wir starten gleich mit einer Rampe. Doch in Erwartung des Tages ist jeder motiviert. Zum Glück ist das steilste Stück nur kurz und wir wechseln bald auf eine moderate Schotterstrecke. 600 Höhenmeter am Stück gilt es darauf zu bezwingen. Am Dös Radond auf 2.000 Meter Höhe ist erst einmal Riegelpause angesagt. Ohne fahrtechnische Tücken rollen wir ins Val Mora hinein. Der Weg wird dann jedoch schmal und teilweise abenteuerlich. Jahr für Jahr formt hier der Berg den Streckenverlauf neu. Begeisterte Trailfahrer haben darauf mehr als ihren Spaß, andere müssen kurze Passagen schieben. Die alte Militärstraße hoch zur Alpisella ist dann wieder moderates MTB-Terrain. Nicht zu steil, aber trotzdem knackig. Auf der Abfahrt hinunter nach Livigno sind dann gute Bremsen, Geschick und Konzentration gefragt. Der Weg ist zwar breit, doch auf der steilen Strecke kommen lose Steine gern ins Rollen. Vorsicht ist angesagt.
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Wir bauen uns für den Start auf die 4. Etappe vor dem Hotel auf

Mit der Drohne gelingt auch ein Schnappschuss von oben ...

Das Dauergrinsen ist einfach nicht mehr aus unseren Gesichtern wegzubekommen.

Grandiose Aussichten - nicht nur auf Judith und mich, sondern auch auf die Gipfel im Hintergrund.

Wirklich fantastische Landschaften, durch die wir da radeln

Zwei Grinsebären ...

Dieter kommt konzentriert am Ende eines wunderschönen Trails an

Unsere Bleibe - das Hotel Montivas Lodge - in Livigno für die kommende Nacht - ein gut gemachtes Sporthotel!
1.180 Höhenmeter auf 60 Kilometer können ganz schön anstrengend sein. Dieses Resümee werden viele heute am Ende des Tages ziehen. Dabei erwarten uns den ganzen Tag nur beste Mountainbike-Wege auf unterschiedlichstem Untergrund. Zunächst geht es locker auf einem Asphaltradweg bergauf bis zum Einstieg der Schotterstrecke hoch zur Forcola di Livigno. Die letzten Spitzkehren auf einem schmalen Pfad sind nur die erste Herausforderung für unsere Kletterer in der Gruppe. Wir genießen einen Cappuccino auf über 2.300 Metern. Weiter geht es über einen Trail zum Bernina Pass. Von hier oben beginnt eine Traumabfahrt auf einem Naturtrail. Legendär ist auch der Trail weiter bis nach St. Moritz hinab. Wir rollen auf Schotter, Waldwegen und teils wurzeligen Singletracks. Auch die letzten Meter entlang der beiden Seen sind herrlichste Mountainbike-Wege. Ein rundum schöner Tag im hochalpinen Gelände.
Coming soon

Die 5. Etappe ruft - wir sind bereit

Und wieder eine Passhöhe erklommen – die Forcola di Livigno auf 2.315 m ü. NN.

Nun noch den Bernina-Pass auf 2.330 m ü. NN.

Interessiertes Fachpublikum nähert sich unauffällig unseren Sportgeräten

Während der Mittagspause gönnen auch die Bikes sich eine Pause.

Perfekt – der Klassiker zeigt sich dann noch als Krönung auf der Passhöhe.

Daumen hoch für die rasante Abfahrt

Das grandiose Massiv im Hintergrund - traumhaft schön!

Die herrliche Kulisse unseres Hotels in Sils - da kann man bleiben!
Knapp 80 Kilometer stehen heute an, doch der Blick auf das Höhenprofil verrät eindeutig: Es geht kilometerlang bergab. Trotzdem darf man den letzten Tag nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bereits die kurzen, aber knackigen Silser Trails treiben den Puls nach oben. Die rauschende Asphalt-Abfahrt vom Maloja Pass mündet in wechselhaften Wegen bis zum Kaffeestopp bei Bregaglia. Ab hier haben die Italiener einen schönen Radweg gebaut, der direkt zu einem Gasthof führt. Die Strecke nach der Mittagspause birgt zwar keine fahrtechnischen Überraschungen, zieht sich aufgrund der zahlreichen Kilometer jedoch in die Länge. Überwiegend auf Radwegen und guten Schotterstraßen erreichen wir schließlich verkehrsfrei unser Ziel: den perfekten Badeplatz am Comer See.
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Finale - es geht auf die 6. und letzte Etappe

Traumhaft schön, diese Seenlandschaft in Graubünden

Wir posen an der Aussichtsplattform in Maloja direkt an der Steilwandkante, an der der Malojapass hinab ins Tal führt

Da geht's runter - da sausen wir hin

Zur Mittagspause halten wir an der Pizzeria in Chiavenna - einfach lecker!

Ziel erreicht, der Comer See liegt uns zu Füßen ...

Nach 350 km und 6.930 Höhenmetern ist die Truppe am Ziel - es war gigantisch schön!

Zwei Helden mit strahlenden Gesichtern
Mit dem komfortablen Bikebus geht's gemütlich zurück in Richtung St. Anton, wo wir unsere Autos haben stehen lassen, um dann letztlich die individuelle Heimreise anzutreten. Christian und meinereiner haben die Zeit ausgiebig genutzt, um die Highlights der letzten Woche ausführlich zu erörtern. Unser Fazit: Super war's, gerne jederzeit wieder!

Nicht nur wir reisen komfortabel zurück nach St. Anton - auch unsere Bikes genießen die Fahrt.

Unterwegs sehen wir Punkte, die wir vor kurzem noch auf dem Bike sitzend gesehen haben.